Startschuss für den Campus Bismarckstraße: Leverkusen bringt zentrales Bildungsprojekt in die Umsetzung
Aus Planung wird Umsetzung: Gemeinsam mit ihren Projektpartnern HOCHTIEF, SPIE und LEVI bringt die Stadt Leverkusen eines der bedeutendsten Bildungs- und Infrastrukturprojekte der Stadt auf den Weg. Der Berufsschulcampus Bismarckstraße wird erweitert und zu einem modernen, zukunftsfähigen Lernort für die berufliche Bildung weiterentwickelt. Damit stärkt die Stadt nicht nur die Bildungslandschaft, sondern auch den Wirtschaftsstandort Leverkusen: Gute berufliche Bildung ist eine zentrale Grundlage für Fachkräftesicherung, attraktive Ausbildungsbedingungen und eine starke lokale Wirtschaft. Die Leverkusener Immobiliengesellschaft mbH, kurz LEVI, begleitet das Projekt als Dienstleisterin und Bauherrenvertreterin der Stadt und hat die Entwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich gesteuert.
„Heute ist ein guter Tag für Leverkusen – wir machen bei einem der wichtigsten Bildungsprojekte unserer Stadt jetzt den entscheidenden Schritt nach vorne.“, sagt Oberbürgermeister Stefan Hebbel. „Wir investieren ganz bewusst, und trotz der schwierigen Haushaltslage, in die Zukunft unserer jungen Menschen – und damit auch in die Zukunft unserer Wirtschaft.“
Der Campus Bismarckstraße steht für moderne berufliche Bildung, bessere Lernbedingungen und einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Gleichzeitig ist das Projekt anspruchsvoll: Die Umsetzung erfolgt im laufenden Schulbetrieb, in direkter Verbindung mit dem bestehenden Campus und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen.
Die Stadt Leverkusen hat der LEVI mit dem Berufsschulcampus Bismarckstraße ein zentrales und anspruchsvolles Zukunftsprojekt übertragen. Die LEVI hat das Vorhaben in den vergangenen Jahren strukturiert, die verschiedenen Anforderungen zusammengeführt und die Grundlage für die heutige Vertragsunterzeichnung geschaffen.
„Die Stadt Leverkusen überträgt der LEVI wichtige Projekte, die für die Entwicklung unserer Stadt von besonderer Bedeutung sind“, erklärt Björn Krischick, Geschäftsführer der Leverkusener Immobiliengesellschaft mbH (LEVI). „Unsere Aufgabe ist es, diese Verantwortung mit Struktur, Verlässlichkeit und Umsetzungsstärke auszufüllen. Der Berufsschulcampus Bismarckstraße zeigt: Heute wird aus einer anspruchsvollen Aufgabe ein konkretes Projekt. Oder kurz gesagt: Machen ist wie wollen, nur cooler. Genau darin liegt unser Beitrag als LEVI: zentrale Zukunftsprojekte für Leverkusen nicht nur vorzubereiten, sondern gemeinsam mit allen Beteiligten in die Umsetzung zu bringen.“
Krischick verbindet damit auch einen besonderen Dank an die beteiligten Fachbereiche der Stadtverwaltung: „Dieses Projekt ist nur möglich, weil viele Akteurinnen und Akteure eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Mein besonderer Dank gilt Herrn Simon von der städtischen Denkmalpflege, Herrn Steiniger und seinem Team aus dem Fachbereich Gebäudewirtschaft sowie Frau Maus und ihrem Team aus dem Fachbereich Schulen. Sie alle haben mit großer Fachlichkeit und Verlässlichkeit dazu beigetragen, dieses komplexe Vorhaben bis zur Umsetzung zu führen.“
Ein zentraler Baustein ist die besondere Vertrags- und Projektstruktur. Der Campus wird innerhalb des bestehenden ÖPP-Modells weiterentwickelt. Diese Lösung wurde intensiv vorbereitet und geprüft. Sie bietet nach Einschätzung der Beteiligten für die konkrete Situation am Standort die wirtschaftlichste, rechtssicherste und langfristig verlässlichste Grundlage.
„Wir sprechen hier nicht über einen klassischen Neubau auf der grünen Wiese“, so Krischick. „Wir steuern ein hochkomplexes Schulbauprojekt im laufenden Betrieb, unter denkmalpflegerischen Anforderungen und mit vielen technischen und organisatorischen Schnittstellen. Gerade deshalb war die Weiterentwicklung innerhalb des bestehenden ÖPP-Modells die richtige Lösung.“
Neben der Wirtschaftlichkeit spielt die Qualität des künftigen Campus eine zentrale Rolle. Ziel ist ein moderner Bildungsstandort mit zeitgemäßen Raumkonzepten, funktionalen Abläufen und nachhaltiger Bauweise. Vorgesehen ist unter anderem eine Holzhybridbauweise, die ökologische und finanzielle Vorteile miteinander verbindet.
„Uns war wichtig, dass dieses Projekt nicht nur funktional überzeugt, sondern auch architektonisch und nachhaltig zukunftsfähig ist“, betont Krischick. „Wir bringen hier Planung, Finanzierbarkeit, Nachhaltigkeit und moderne Bildungsstrukturen in Einklang. Genau das macht dieses Projekt besonders.“
Mit HOCHTIEF und SPIE, den langjährigen Partnern beim Betrieb der Bestandsgebäude des Berufsschulcampus, stehen der Stadt und der LEVI erfahrene Umsetzungspartner zur Seite. „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn öffentliche Hand und private Partner eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, sagt Tobias Lorenz, Niederlassungsleiter Social Infrastructure Europe von HOCHTIEF. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Leverkusen und der LEVI dieses anspruchsvolle Projekt umzusetzen.“
Der Anspruch an die Umsetzung ist klar: Der neue Campus wird funktional, nachhaltig, zukunftsfähig und verlässlich realisiert. „Unser Ziel ist es, dieses Projekt terminsicher, wirtschaftlich und in hoher Qualität umzusetzen“, so Lorenz. „Wir bauen hier nicht einfach Gebäude – wir schaffen moderne Lernorte für die nächste Generation.“
Für Leverkusen ist der Campus Bismarckstraße ein zentraler Baustein der Bildungslandschaft. Er stärkt die berufliche Bildung, schafft bessere Rahmenbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.
„Mit den heutigen Unterschriften beginnt die Umsetzung – und die zukünftigen Schülerinnen und Schüler können sich auf einen modernen Campus freuen“, fasst Oberbürgermeister Hebbel zusammen.

